Schützt, was euch am Herzen liegt!

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Mit der Corona-Pandemie haben wir es alle gespürt, wie wichtig eine intakte Natur ist. So war das Aufblühen in diesem Jahr angesichts der herausfordernden Geschehnisse ein besonderes Geschenk. Waren und sind wir doch alle aufgrund des eingeschränkten Bewegungsradius dankbar für das Naturerlebnis vor der Haustür und haben so manch neidischen Blick der „Großstädter“ angesichts dieses Privilegs erhalten.

Und dieses Privileg gilt es nun zu verteidigen, gegen eine immer mehr in die Fläche ausufernde, kommunale Siedlungspolitik. Gegen ein rückwärtsgewandtes „Das war schon immer so“, ein „Wir haben doch genug Natur“ oder ein oft gehörtes „Alternativlos“. Zeigt es doch das gestörte Verhältnis mancher Verantwortlichen zu unserer Existenzgrundlage.

Wir sind ein Teil der Natur und elementar auf sie angewiesen. Doch was machen wir? Wir legen Hand an die wertvollen Ressourcen, wie z.B. die naturnahen Flächen im „Vorderen Wasen“ oder die Waldfläche im „Schönen Busch“. Und dass, obwohl es Alternativen gibt und uns die Folgen dieses kurzsichtigen Handelns hinlänglich bekannt sind. Dabei steckt doch in der Corona-Pandemie auch die Aufforderung an uns, die Beziehung zur Natur neu zu gestalten. Klimawandel und Artenschwund beginnt vor der eigenen Haustüre und ist kein alleiniges Landes-, Bundes oder Weltproblem.

Um das zu schützen, was uns besonders am Herzen liegt, sind wir nun aufgefordert, Stellung zu beziehen. Dies können wir aktuell durch die Unterstützung der Bürgerinitiative oder mit eigenen Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan 2030.

Schützt, was euch am Herzen liegt!

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